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Neuroscientists typically assume that human mental functions are generated by the brain and that its structural elements, including the different cell layers and tissues that form the neocortex, play specific roles in this complex process. Different functional units are thought to complement one another to create an integrated self-awareness or episodic memory. Still, findings that pertain to brain dysplasia and brain lesions indicate that in some individuals there is a considerable discrepancy between the cerebral structures and cognitive functioning. This seems to question the seemingly well-defined role of these brain structures. This article provides a review of such remarkable cases. It contains overviews of noteworthy aspects of hydrocephalus, hemihydranencephaly, hemispherectomy, and certain abilities of “savants.” We add considerations on memory processing, comment on the assumed role of neural plasticity in these contexts, and highlight the importance of taking such anomalies into account when formulating encompassing models of brain functioning.
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In letzter Zeit hat das Interesse an Erfahrungen am Lebensende (ELEs; „end-of-life experiences“) bei Menschen zugenommen, aber ELEs bei Tieren wurden bisher nicht untersucht. In diesem Beitrag stellen wir die Ergebnisse einer Studie vor, die wir durchgeführt haben, um Berichte über bemerkenswerte Verhaltensaspekte von Tieren während ihrer letzten Lebensphase zu sammeln und zu analysieren. Auf öffentliche Aufrufe, in denen wir um Berichte über ELEs bei Tieren baten, erhielten wir zahlreiche Antworten von Tierbesitzern. Wir konnten diese Erfahrungen bestimmten Kategorien zuordnen, die wir als „letzte Abschiede“, „letzte Besuche“, „letzte Erholungen“, „Rückzug in die Einsamkeit“, „ungewöhnliche Vorausahnungen des Todes“, „körperliche Überraschungen“, „terminale Geistesklarheit bei Tieren“ und mögliche „Todesnähe-Visionen bei Tieren“ bezeichnet haben. Wir präsentieren 43 Fallberichte aus diesen verschiedenen Kategorien. Viele von ihnen weisen auffällige Ähnlichkeiten mit bemerkenswerten Verhaltensweisen von Menschen in Todesnähe auf. Diese Ähnlichkeit zwischen tierischen und menschlichen ELEs könnte ein Zeichen für eine gemeinsame Physiologie sein, die solchen Erfahrungen zugrunde liegt. Sie könnte auch die Anerkennung dessen fördern, dass Tiere in allen Lebensphasen über ein ähnliches Innenleben verfügen wie Menschen. Dies könnte zu einem respektvolleren Umgang mit Haustieren sowie mit Tieren auf Bauernhöfen, in Zoos und in freier Wildbahn führen. Da unsere Studie jedoch nur vorläufigen Charakter besitzt und die erste ihrer Art darstellt, regen wir weitere systematische Forschung auf diesem Gebiet an.
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