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Ergebnisse 53 Einträge

  • Zusammenfassung Psychospirituelle und bewusstseinsmodulierende Praktiken, vornehmlich Meditation, erfreuen sich in den westlichen Gesellschaften zunehmender Beliebtheit. Dabei werden derartige Praktiken unter einem breiten Spektrum an sowohl säkularen als auch spirituellen Zielsetzungen eingesetzt. Die wachstumsfördernden und salutogenen Wirkungen von Meditationspraktiken sind durch empirische Forschung gut belegt. Während der Fokus der Forschung lange Zeit nahezu ausschließlich auf den positiven Wirkungen solcher Praktiken lag, wächst allmählich das Bewusstsein, dass diese nicht unter allen Kontextbedingungen und für jeden förderlich sind. Krisen und Probleme dieser Art wurden bereits in den 1980er und 1990er Jahren unter der Bezeichnung „spirituelle Krisen“ diskutiert. In jüngerer Zeit hat die Thematik unter Fokussierung auf die Meditationspraxis unter dem Begriff „unerwünschte Wirkungen von Meditation“ erneutes Forschungsinteresse geweckt. Auf Grundlage eines Sammelbandes zum Thema Spiritualität und spirituelle Krisen sowie einer empirischen Studie zu den unerwünschten Wirkungen von Meditation wurden von den Autoren des Beitrags und Kollegen wesentliche theoretische, praxisorientierte therapeutisch-beraterische sowie empirische Grundlagen rund um den Themenkreis „spirituelle und meditationsinduzierte Krisen“ erarbeitet. In einem weiteren Schritt galt es, den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die therapeutisch-beraterische Praxis voranzutreiben, um hierdurch zu einer Verbesserung des Versorgungsangebotes für Betroffene beizutragen. Zu diesem Zweck wurde am Freiburger Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene ein neuer Beratungsschwerpunkt „Spirituelle und meditationsinduzierte Krisen“ eingerichtet. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Zielsetzungen dieses Beratungsangebotes, beschreibt typische Anliegen, mit denen sich Ratsuchende an uns wenden, sowie das konkrete Vorgehen in der Beratungsarbeit. Abschließend werden einige exemplarische Beratungsfälle vorgestellt.

  • Zusammenfassung Liebe Leserinnen und Leser, die Beiträge dieser Ausgabe befassen sich mit Problemen und Krisen, die im Kontext eines gezielt gewählten spirituellen Entwicklungsweges auftreten können, ebenso aber auch infolge der Ausübung von bewusstseinsverändernden und transformativen Praktiken unter rein säkularen Motiven. Derlei Krisen und Probleme wurden in der Vergangenheit unter verschiedenen Begrifflichkeiten diskutiert und beforscht. Die populärsten Begriffe dürften jedoch der Begriff der „spirituellen Krise“ und neuerdings der Begriff der „unerwünschten Nebenwirkungen der Meditation“ sein. Aus diesem Grund und weil diese beiden Begriffe auch den zeitlichen Verlauf der Entwicklung der Thematik in Wissenschaft und Anwendung recht gut widerspiegeln, haben wir diese Themenschwerpunktausgabe „Spirituelle und meditationsinduzierte Krisen“ benannt. Der Beitrag von Liane Hofmann führt in den Themenschwerpunkt dieser Ausgabe ein, indem sie die Entwicklungsgeschichte des Konzepts der spirituellen Krise und die damit verbundenen Sichtweisen und Anliegen erläutert. Hierfür werden zunächst die gesellschaftlichen Hintergründe und die Ausgangssituation innerhalb der akademischen Disziplinen der Psychologie und der Psychiatrie näher beleuchtet, die wesentliche Ausgangspunkte und Impulsgeber für die heute feststellbaren Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet waren. Es werden zentrale historische Stationen, Autoren und deren Publikationen gewürdigt, die unser heutiges psychologisches Verständnis von Spirituelle-Krisen-Prozessen maßgeblich geprägt und zu dessen stetiger Vertiefung beigetragen haben. Darauffolgend wird auf einige praxisbezogene, klinisch-therapeutisch relevante Fragen eingegangen. Der Beitrag schließt mit der Benennung von Faktoren, die zur nach wie vor ungenügenden Versorgungslage bei Spirituelle-Krisen-Prozessen beitragen, sowie Überlegungen zu Desideraten bezüglich der weiteren wissenschaftlichen Erforschung und einer Verbesserung des Versorgungsangebotes für Betroffene. Ein wichtiger Grund für die starke Verbreitung von Meditation in der Gegenwart sind ihre positiven gesundheitlichen Wirkungen. Im Beitrag von Ulrich Ott, Michael Tremmel und Freya von Hohnhorst wird der Blick hingegen auf die vergleichsweise junge empirische Forschung gerichtet, die die Vielfalt und Häufigkeit unangenehmer „Nebenwirkungen“ von Meditation untersucht. Diese umfassen ein weites Spektrum von Phänomenen, die von ungewöhnlichen Körperempfindungen, erhöhter Empfindsamkeit, intensiven Emotionen (Angst, Trauer, Wut) bis hin zu drastischen Veränderungen der Selbst- und Weltwahrnehmung reichen und die gelegentlich sogar in eine stationäre psychiatrische Behandlung münden. Der Überblick über die neuesten empirischen Studien zeigt deutliche Unterschiede in der Auftretenshäufigkeit von Nebenwirkungen je nach Setting und der damit verbundenen „Dosis“ an Meditation. Die differenzierte Erfassung von Nebenwirkungen und Einflussfaktoren, wie psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte oder die Qualifikation der Lehrenden, kann in der Zukunft dazu beitragen, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um potenzielle Risiken zu minimieren. Ein Hinweis auf das vorhandene Risiko ist der neue Beratungsschwerpunkt, den Liane Hofmann und Ulrich Ott am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg im Breisgau etabliert haben. In ihrem Beitrag stellen sie die Klientel und die Konzepte dieses Beratungsangebotes detailliert vor: Wer richtet sich mit welchen Anliegen an die Beratung? Neben typischen Fallkonstellationen werden zwei exemplarische Fälle skizziert. Wie ist das Vorgehen bei der Beratung von Betroffenen, die in ihrem Umfeld häufig auf wenig Verständnis treffen für das, was sie erlebt haben? Welche Maßnahmen haben sich als hilfreich erwiesen? Flankiert wird die konkrete Beratungstätigkeit durch die Begleitforschung mit Fragebogen, die dabei helfen, einzelne Elemente bestimmter Erfahrungen (z. B. Kundalini-Erwachen) oder relevante Persönlichkeitsmerkmale (z. B. die Absorptionsfähigkeit) genauer zu erfassen. Damit soll langfristig ein Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis außergewöhnlicher spiritueller Erfahrungen geleistet werden, das wiederum in der Beratung genutzt werden kann, um Betroffenen nachvollziehbare Erklärungen für ihre Erfahrungen anzubieten, die deren Akzeptanz und Integration erleichtern. Zu den verschiedenen Settings, in denen die Meditationspraxis eingeübt und vertieft werden kann, gehört auch die Teilnahme an einem mehrtägigen Retreat, im Zazen „Sesshin“ genannt. Solche Retreats gelten als äußert anspruchsvoll und sie erfordern eine gute psychische Stabilität der Teilnehmenden. Der Benediktushof in Holzkirchen ist eines der größten spirituellen Zentren in Europa und es werden dort regelmäßig mehrtägige Sesshins angeboten. Alexander Poraj und Michaela Nüssel beschreiben in ihrem Beitrag das Spektrum der Maßnahmen, das am Benediktushof etabliert wurde, um einen sicheren Verlauf der Praxis zu gewährleisten und möglichen krisenhaften Verläufen vorzubeugen. Auch für die psychologische Begleitung seltener, dennoch auftretender Krisen sowie für die Unterstützung bei der Integration neuartiger und tiefgreifender psychospiritueller Erfahrungen ist im Rahmen eines neu eingerichteten Angebots der „Psychologischen Begleitung auf dem Weg“ während oder im Anschluss an das Retreat gesorgt. Darüber hinaus kann dieses Begleitungsangebot auch dazu dienen, den Übergang von einer Zeit der intensiven Praxis in den Alltag zu unterstützen. Die präventiven und begleitenden Maßnahmen des Benediktushofs können somit als ein Best-Practice-Beispiel der Vorbeugung von krisenhaften Prozessen im Retreatkontext erachtet werden. Die Einnahme von psychedelischen Substanzen ist neben Meditation eine verbreitete Methode zur Induktion spiritueller Erfahrungen, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben können. Maximilian Heck stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse seiner Masterarbeit an der Universität Münster vor, in der er untersucht hat, welchen Einfluss Vorerfahrungen mit Meditation und die Ausprägung von Achtsamkeit und Absorptionsfähigkeit auf psychedelische Erfahrungen und ihre Nachwirkungen haben. Tatsächlich schließen sich Meditationspraxis und die Einnahme von Psychedelika ja keineswegs aus. In einer bahnbrechenden Studie in der Schweiz wurde gezeigt, wie die Einnahme von Psilocybin während eines fünftägigen Zen-Retreats zu einer Vertiefung von Meditationszuständen und zur Verstärkung positiver Nachwirkungen führte (Smigielski, Kometer et al., 2019). Umgekehrt beleuchtet Maximilian Heck in seinem Beitrag, welchen Einfluss Vorerfahrungen mit Meditation auf psychedelische Trips und deren Nachwirkungen haben können. Anhand eines Strukturgleichungsmodells veranschaulicht er grafisch, welchen hemmenden oder fördernden Einfluss Meditationspraxis, Achtsamkeit und Absorptionsfähigkeit auf positive oder negative psychedelische Erfahrungen sowie ihre Nachwirkungen haben. Den Abschluss der vorliegenden Themenschwerpunktausgabe bilden zwei überaus spannende und erkenntnisreiche Interviews mit zwei prominenten Vertretern der Spirituelle-Krisen-Thematik: Joachim Galuska und David Lukoff. Dabei sahen wir uns aus Platzgründen leider veranlasst, das Interview mit David Lukoff erst in der kommenden Ausgabe 1/2025 abzudrucken. Aufgrund ihrer beider Zugehörigkeit zum Themenschwerpunkt „Spirituelle und meditationsinduzierte Krisen“ möchten wir an dieser Stelle jedoch die beiden Interviews gemeinsam ankündigen. Joachim Galuska, Mitbegründer der Heiligenfeld Kliniken, hat sich über seine ganze berufliche Laufbahn hinweg um die Integration von Spiritualität in die Gesundheitsversorgung bemüht und darüber hinaus immer neue, inspirierende und vielfältige Projekte für eine bessere Versorgung von Menschen, die von spirituellen und religiösen Problemen betroffen sind, sowie für die Etablierung einer Kultur des Bewusstseins angestoßen. David Lukoff gilt als einer der renommiertesten Vertreter aus dem US-amerikanischen Raum. Er hat die Themenfelder spirituelle Krisen, spirituelle und religiöse Probleme sowie die Entwicklung von spirituellen Kompetenzen unter klinischen Praktikerinnen und Praktikern im psychologischen Mainstream vorangetrieben und salonfähig gemacht. Es war mir, Liane Hofmann, eine große Freude, diese beiden Interviews zu führen, und wir sind sehr dankbar, dass die beiden Autoren sie zugesagt haben. Die beiden Gespräche künden von einem großen persönlichen und beruflichen Erfahrungsschatz hinsichtlich des spirituellen Entwicklungsgangs, einschließlich der möglichen Krisen, die auf einem solchen Weg auftreten können. Allein diese Interviews zu führen, fühlte sich wie eine sehr inspirierende Weiterbildung zum Thema an. Und nun noch etwas in eigener Sache: Heinrich Dauber und Dorothee Wienand-Kranz haben sich nach vielen Jahren, in denen sie im Redaktionsteam dieser Zeitschrift tätig waren, entschieden, diese Tätigkeit nun zu beenden und in den redaktionellen Ruhestand einzutreten. Wir möchten uns im Namen des gesamten Redaktionsteams an dieser Stelle ganz herzlich für ihre langjährige Unterstützung und ihr Engagement für das gemeinsame Anliegen der Förderung einer Kultur des Bewusstseins bedanken! Last but not least werden wir den stets sehr herzlichen und inspirierenden Austausch mit ihnen sehr vermissen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der Beiträge und neue Einsichten, die Sie in Ihrem privaten und/oder auch beruflichen Leben fruchtbar umsetzen können. Liane Hofmann & Ulrich Ott

  • Meditation is an umbrella term for a vast range of contemplative practices. Former proposals have struggled to do justice to this variety. To our knowledge, there is to date no comprehensive overview of meditation techniques spanning all major traditions. The present studies aimed at providing such a comprehensive list of meditation techniques.

  • Phenomenological analyses and questionnaire studies have shown that changes in time experience are a prominent feature of mystical states of consciousness. Spiritual traditions employ a variety of methods to induce these states. Research on meditation and psychedelic drugs can help to identify involved brain mechanisms and neural correlates of mystical states. A theory is presented that explains the experience of unity and timelessness with a phase transition to extended coherent EEG gamma activity. Based on this theory, ascetic and meditative practices can be understood as rational methods to enable qualitative shifts in the large-scale organization of brain dynamics. Some supporting evidence for the theory comes from a study with Buddhist monks. Research on mystical experiences has to deal with many methodological challenges and requires a close collaboration of scientists and religious practitioners. Research of this kind can yield important insights into the relativity of reality and its relation to brain functioning.

  • Yogic breathing techniques are fundamental to the physical and mental practice of yoga. They are closely connected to meditation, which involves the observation of breath. There are many yogic techniques based on the active regulation of the breath. Breathing practices influence many processes in the body, e.g. heart rate variability, and the mind, e.g. relaxation and stress, through their impact on the autonomic nervous system. This study intended to investigate differential effects of four yogic breathing techniques: (1) ujjayi—relaxation through slowing down the breath, (2) paced breathing—enhancement of concentration by following a precise protocol of slowdown breathing, (3) kapalabhati—raising wakefulness by mild hyperventilation, and (4) alternate nostril breathing—balancing the autonomic nervous system by alternating breath between the two nostrils. This study was conducted on 36 participants, who learned each technique within two weeks of an eight-week program and practiced them daily. After each technique, mindfulness, perceived stress, and physical well-being were assessed based on questionnaires. Ujjayi breathing, showed a relaxing effect, reduced stress, increased peacefulness, and the feeling of being at ease/leisure. Paced breathing resulted in a greater awareness of inner experiences. Kapalabhati showed a significant increase in vitality and joy of life, and alternate nostril breathing showed no hypothesis-compliant changes. The findings of this study suggest several beneficial and differential effects of these breathing techniques; therefore, they could be employed as tools for self-regulation in therapeutic contexts.

  • Seit 70 Jahren beschäftigt sich das international bekannte Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg mit anomalen Phänomenen unserer Alltagswelt wie Gedankenübertragung, Nahtoderfahrungen oder veränderten Bewusstseinszuständen. Es geht nicht allein um die klassischen Felder der Parapsychologie, wie Spukerscheinungen, Telepathie oder Hellsehen, sondern um die Erforschung von bisher nur unzureichend verstandenen Phänomenen an den Grenzen unseres Wissens. Forscher aus verschiedenen Disziplinen beschreiben in leicht verständlicher Form ihre Forschung am Institut.

  • Zusammenfassung Nachdem positive Wirkungen von Meditation auf die Gesundheit lange Zeit im Fokus der Forschung standen, liegen inzwischen auch Studien vor, die unangenehme Nebenwirkungen (adverse effects) von Meditation untersucht und dokumentiert haben. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über (1) das Spektrum solcher Nebenwirkungen, die von Schlafstörungen über Ängste und Depressionen bis hin zu Psychosen reichen können, (2) ihre Häufigkeit in klinischen und traditionellen Praxiskontexten und (3) Risikofaktoren, die ihr Auftreten begünstigen können, wie etwa psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte, fehlende Begleitung oder eine intensive Praxis im Rahmen von Retreats. Die vorgestellten Forschungsergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit, potenzielle Nebenwirkungen von Meditation eingehend zu erforschen, um an Meditation interessierte Menschen über die Risiken aufzuklären und darüber zu informieren, was beachtet werden sollte, um die Meditationspraxis so sicher wie möglich zu gestalten.

  • Current models of attention describe attention not as a homogenous entity but as a set of neural networks whose measurement yields a set of three endophenotypes—alerting, orienting, and executive control. Previous findings revealed different neuroanatomical regions for these subsystems, and data from twin studies indicate differences in their heritability. The present study investigated the molecular genetic basis of attention in a sample of 100 healthy subjects. Attention performance was assessed with the attention network test that distinguishes alerting, orienting, and executive control (conflict) using a simple reaction time paradigm with different cues and congruent and incongruent flankers. Two gene loci on candidate genes for cognitive functioning, the functional catechol-O-methyltransferase (COMT) VAL158MET and the tryptophan hydroxylase 2 (TPH2) −703 G/T promoter polymorphism, were tested for possible associations with attention. COMT is involved in the catabolism of dopamine, and TPH is the rate-limiting enzyme for serotonin synthesis. Results showed no effect of the COMT polymorphism on attention performance. However, the TT genotype of TPH2 −03 G/T was significantly associated with more errors (a possible indicator of impaired impulse control; p = .001) and with decreased performance in executive control (p = .001). This single-nucleotide polymorphism on the TPH2 gene explained more than 10% of the variance in both indicators of attention stressing the role of the serotonergic system for cognitive functions.

  • Current models of attention describe attention not as a homogenous entity but as a set of neural networks whose measurement yields a set of three endophenotypes-alerting, orienting, and executive control. Previous findings revealed different neuroanatomical regions for these subsystems, and data from twin studies indicate differences in their heritability. The present study investigated the molecular genetic basis of attention in a sample of 100 healthy subjects. Attention performance was assessed with the attention network test that distinguishes alerting, orienting, and executive control (conflict) using a simple reaction time paradigm with different cues and congruent and incongruent flankers. Two gene loci on candidate genes for cognitive functioning, the functional catechol-O-methyltransferase (COMT) VAL158MET and the tryptophan hydroxylase 2 (TPH2) -703 G/T promoter polymorphism, were tested for possible associations with attention. COMT is involved in the catabolism of dopamine, and TPH is the rate-limiting enzyme for serotonin synthesis. Results showed no effect of the COMT polymorphism on attention performance. However, the TT genotype of TPH2 -03 G/T was significantly associated with more errors (a possible indicator of impaired impulse control; p = .001) and with decreased performance in executive control (p = .001). This single-nucleotide polymorphism on the TPH2 gene explained more than 10% of the variance in both indicators of attention stressing the role of the serotonergic system for cognitive functions.

  • Absorption represents a disposition to experience altered states of consciousness characterized by intensively focused attention. It is correlated with hypnotic susceptibility and includes phenomena ranging from vivid perceptions and imaginations to mystical experiences. Based on the assumption that drug-induced and naturally occurring mystical experiences share common neural mechanisms, we hypothesized that Absorption is influenced by the T102C polymorphism affecting the 5-HT2a receptor, which is known to be an important target site of hallucinogens like LSD. Based on the pivotal role ascribed to the prefrontal executive control network for absorbed attention and positive symptoms in schizophrenia, it was further hypothesized that Absorption is associated with the VAL158MET polymorphism of the catechol-O-methyltransferase (COMT) gene affecting the dopaminergic neurotransmitter system. The Tellegen Absorption Scale was administered to 336 subjects (95 male, 241 female). Statistical analysis revealed that the group with the T/T genotype of the T102C polymorphism, implying a stronger binding potential of the 5-HT2a receptor, indeed had significantly higher Absorption scores (F = 10.00, P = 0.002), while no main effect was found for the COMT polymorphism. However, the interaction between T102C and COMT genotypes yielded significance (F = 3.89; P = 0.049), underlining the known functional interaction between the 5-HT and the dopaminergic system. These findings point to biological foundations of the personality trait of Absorption.

  • The present research addresses the induction of emotion during music listening in adults using categorical and dimensional theories of emotion as background. It further explores the influences of musical preference and absorption trait on induced emotion. Twenty-five excerpts of classical music representing `happiness', `sadness', `fear', `anger' and `peace' were presented individually to 99 adult participants. Participants rated the intensity of felt emotions as well as the pleasantness and arousal induced by each excerpt. Mean intensity ratings of target emotions were highest for 20 out of 25 excerpts. Pleasantness and arousal ratings led to three main clusters within the two-dimensional circumplex space. Preference for classical music significantly influenced specificity and intensity ratings across categories. Absorption trait significantly correlated with arousal ratings only. In sum, instrumental music appears effective for the induction of basic emotions in adult listeners. However, careful screening of participants in terms of their musical preferences should be mandatory.

  • Goal: We aimed to identify electroencephalographic (EEG) signal fluctuations within independent components (ICs) that correlate to spontaneous blood oxygenation level dependent (BOLD) activity in regions of the default mode network (DMN) during eyes-closed resting state. Methods: We analyzed simultaneously acquired EEG and functional magnetic resonance imaging (fMRI) eyes-closed resting state data in a convenience sample of 30 participants. IC analysis (ICA) was used to decompose the EEG time-series and common ICs were identified using data-driven IC clustering across subjects. The IC time courses were filtered into seven frequency bands, convolved with a hemeodynamic response function (HRF) and used to model spontaneous fMRI signal fluctuations across the brain. In parallel, group ICA analysis was used to decompose the fMRI signal into ICs from which the DMN was identified. Frequency and IC cluster associated hemeodynamic correlation maps obtained from the regression analysis were spatially correlated with the DMN. To investigate the reliability of our findings, the analyses were repeated with data collected from the same subjects 1 year later. Results: Our results indicate a relationship between power fluctuations in the delta, theta, beta and gamma frequency range and the DMN in different EEG ICs in our sample as shown by small to moderate spatial correlations at the first measurement (0.234 < |r| < 0.346, p < 0.0001). Furthermore, activity within an EEG component commonly identified as eye movements correlates with BOLD activity within regions of the DMN. In addition, we demonstrate that correlations between EEG ICs and the BOLD signal during rest are in part stable across time. Discussion: We show that ICA source separated EEG signals can be used to investigate electrophysiological correlates of the DMN. The relationship between the eye movement component and the DMN points to a behavioral association between DMN activity and the level of eye movement or the presence of neuronal activity in this component. Previous findings of an association between frontal midline theta activity and the DMN were replicated.

  • Although research on the effects of mindfulness meditation (MM) is increasing, still very little has been done to address its influence on the white matter (WM) of the brain. We hypothesized that the practice of MM might affect the WM microstructure adjacent to five brain regions of interest associated with mindfulness. Diffusion tensor imaging was employed on samples of meditators and non-meditators (n = 64) in order to investigate the effects of MM on group difference and aging. Tract-Based Spatial Statistics was used to estimate the fractional anisotrophy of the WM connected to the thalamus, insula, amygdala, hippocampus, and anterior cingulate cortex. The subsequent generalized linear model analysis revealed group differences and a group-by-age interaction in all five selected regions. These data provide preliminary indications that the practice of MM might result in WM connectivity change and might provide evidence on its ability to help diminish age-related WM degeneration in key regions which participate in processes of mindfulness.

  • Our focus of attention naturally fluctuates between different sources of information even when we desire to focus on a single object. Focused attention (FA) meditation is associated with greater control over this process, yet the neuronal mechanisms underlying this ability are not entirely understood. Here, we hypothesize that the capacity of attention to transiently focus and swiftly change relates to the critical dynamics emerging when neuronal systems balance at a point of instability between order and disorder. In FA meditation, however, the ability to stay focused is trained, which may be associated with a more homogeneous brain state. To test this hypothesis, we applied analytical tools from criticality theory to EEG in meditation practitioners and meditation-naïve participants from two independent labs. We show that in practitioners-but not in controls-FA meditation strongly suppressed long-range temporal correlations (LRTC) of neuronal oscillations relative to eyes-closed rest with remarkable consistency across frequency bands and scalp locations. The ability to reduce LRTC during meditation increased after one year of additional training and was associated with the subjective experience of fully engaging one's attentional resources, also known as absorption. Sustained practice also affected normal waking brain dynamics as reflected in increased LRTC during an eyes-closed rest state, indicating that brain dynamics are altered beyond the meditative state. Taken together, our findings suggest that the framework of critical brain dynamics is promising for understanding neuronal mechanisms of meditative states and, specifically, we have identified a clear electrophysiological correlate of the FA meditation state.

  • Mindfulness meditators practice the non-judgmental observation of the ongoing stream of internal experiences as they arise. Using voxel-based morphometry, this study investigated MRI brain images of 20 mindfulness (Vipassana) meditators (mean practice 8.6 years; 2 h daily) and compared the regional gray matter concentration to that of non-meditators matched for sex, age, education and handedness. Meditators were predicted to show greater gray matter concentration in regions that are typically activated during meditation. Results confirmed greater gray matter concentration for meditators in the right anterior insula, which is involved in interoceptive awareness. This group difference presumably reflects the training of bodily awareness during mindfulness meditation. Furthermore, meditators had greater gray matter concentration in the left inferior temporal gyrus and right hippocampus. Both regions have previously been found to be involved in meditation. The mean value of gray matter concentration in the left inferior temporal gyrus was predictable by the amount of meditation training, corroborating the assumption of a causal impact of meditation training on gray matter concentration in this region. Results suggest that meditation practice is associated with structural differences in regions that are typically activated during meditation and in regions that are relevant for the task of meditation.

  • This study investigated differences in brain activation during meditation between meditators and non-meditators. Fifteen Vipassana meditators (mean practice: 7.9 years, 2h daily) and fifteen non-meditators, matched for sex, age, education, and handedness, participated in a block-design fMRI study that included mindfulness of breathing and mental arithmetic conditions. For the meditation condition (contrasted to arithmetic), meditators showed stronger activations in the rostral anterior cingulate cortex and the dorsal medial prefrontal cortex bilaterally, compared to controls. Greater rostral anterior cingulate cortex activation in meditators may reflect stronger processing of distracting events. The increased activation in the medial prefrontal cortex may reflect that meditators are stronger engaged in emotional processing.

  • This study investigated differences in brain activation during meditation between meditators and non-meditators. Fifteen Vipassana meditators (mean practice: 7.9 years, 2h daily) and fifteen non-meditators, matched for sex, age, education, and handedness, participated in a block-design fMRI study that included mindfulness of breathing and mental arithmetic conditions. For the meditation condition (contrasted to arithmetic), meditators showed stronger activations in the rostral anterior cingulate cortex and the dorsal medial prefrontal cortex bilaterally, compared to controls. Greater rostral anterior cingulate cortex activation in meditators may reflect stronger processing of distracting events. The increased activation in the medial prefrontal cortex may reflect that meditators are stronger engaged in emotional processing.

Last update from database: 19.12.25, 08:32 (UTC)

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